
“Behandle andere Menschen so, wie Du selbst behandelt werden möchtest – so wirst Du mindestens genauso viel (zurück)bekommen wie Du gibst und kannst getrost großzügig sein.“
Als gelernte Bankkauffrau und Bankfachwirtin wurde mir in den vergangenen Jahren immer deutlicher, dass an manchen Stellen die reine Finanzberatung zu wenig ist.
Sei es in einer Grenzsituation bedingt durch eine schwere Krankheit, eine Scheidung oder einen Unfall, die zunehmende Unsicherheit im Alter oder aber die Notwendigkeiten nach einem Todesfall: Oftmals fehlen soziale Bindungen, die unkomplizierte Hilfe ermöglichen oder aber die Angehörigen wohnen zu weit weg oder sind emotional so belastet, dass ein strukturiertes Arbeiten kaum möglich erscheint.
In solchen Situationen hatte ich als PlansecurBeraterin für meine Kunden ehrenamtlich Dinge geregelt und die notwendigen Schritte begleitet und unterstützt.
Als diese ehrenamtliche Arbeit den möglichen Zeitrahmen immer häufiger sprengte, entschied ich mich, die bisher kostenfreien Dienstleistungen über eine Firma kostengünstig anzubieten. So wurde es möglich, auch weiterhin ansprechbar zu bleiben – ohne meine Existenz zu gefährden.
Ganz bewusst habe ich meine Firma gegründet:
Ich möchte in Zukunft all denen Unterstützung bieten, die mit ihrem Finanz- oder Versicherungsberater zufrieden sind. Meine Tätigkeit beschränkt sich auf die persönliche Begleitung, die entsprechend der Dienstleistungsübersicht differenziert ausgewählt wird.
Zum Zweiten ist es für mich wichtig, denen, die auch im Hinblick auf die eigene Finanz- und Absicherungssituation Unterstützung suchen, einen kompetenten Berater empfehlen zu können – was aufgrund meiner Vorbildung gut möglich ist.
Mit Ausbildungsbeginn 1992 zur Bankkauffrau hatte ich den Wunsch, den Beruf zu erlernen, zu dem ich in Kindertagen stets ehrfurchtsvoll aufgesehen hatte. Bankbesuche mit den Eltern oder Großeltern waren immer ein Highlight für mich – und das, obwohl meine Familie weder besonders vermögend war, noch ich bei jedem Besuch ein Werbegeschenk erhielt.
Leider stellte sich relativ frühzeitig nach Abschluss der Ausbildung heraus, dass ich mit meinem Anspruch an „Bedarfsorientierung und Menschlichkeit“ immer größere Abstriche machen musste, um im Tagesgeschäft effizient zu arbeiten.
Auch der Wechsel 1998 in die Selbständigkeit zu Wüstenrot brachte nicht den erhofften Wandel.
Im Laufe des Jahres 1999 intensivierte ich meinen Kontakt zu Plansecur, einer Organisation im Bereich Finanz- und Vermögensberatung. Viele Daten und Hintergründe erschienen mir zwar unmöglich umsetzbar zu sein, aber keine meiner Fragen blieb unbeantwortet und so entschied ich mich Ende 1999 alle Sicherheit über Bord zu werfen und für Plansecur freiberuflich tätig zu werden.
Dort hatte ich die Möglichkeit gefunden, die Werte, die mir privat unentbehrlich sind, auch beruflich und im Umgang mit meinen Geschäftspartnern und Kunden zu leben. Dadurch konnte ich mit gutem Gewissen zu meinem Beruf „selbständige Bankfachwirtin – unabhängige Finanz- und Vermögensberaterin“ stehen, weil ich wusste, dass ich ehrlich und verlässlich arbeite. Darüber hinaus empfehlen mich meine Kunden aktiv weiter, was für mich ein Indiz für deren Zufriedenheit und damit die Qualität meiner Arbeit ist.
Die zunehmende Anzahl an Beratungsanfragen in Verbindung mit meinem Anspruch an die Qualität und den Umfang meiner Unterstützung ließ „ganz nebenbei“ ein Netzwerk an Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen wachsen.
„Lass jeden das tun, was er (oder sie) am besten kann und tue selbst das, was Du am besten kannst“ – diese Überzeugung machte und macht ein strukturiertes und angenehmes Miteinander der einzelnen Ansprechpartner möglich. Steuerberater, Rechtsanwälte, die regionale Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung und diverse andere Anlaufstellen ermöglichen mir seither eine sehr umfangreiche Unterstützung, ohne selbst im Bereich der Steuer-, Rechts- oder Sozialversicherungsberatung tätig zu werden – was mir grundsätzlich nicht gestattet ist!
… und aufgrund der immer häufigeren Anfragen „besonderer Beratung“ wurde der Wunsch zu der „besonderen Unterstützung“ im August 2007 in die Tat umgesetzt…