
Frauen verdienen bei gleicher Arbeit und Arbeitszeit weniger als ihre männlichen Kollegen – damit ist nachvollziehbar, warum sie im Alter schlechter gestellt sind.
Leider ist das aber nur ein Bruchteil der Wahrheit!
Denn in Zeiten, in denen Frauen nicht mehr für die Kinder lange Zeit aus dem Beruf aussteigen (müssen) sind zwar die Rentenerwartungen im Durchschnitt gestiegen.
ABER:
Welche Mutter kann oder will Vollzeit arbeiten, solange sie von den Kindern gebraucht wird?
Wieviele Frauen wissen, dass der 400 €-Job sich auf die spätere Altersrente nicht im Mindesten auswirkt?
Wieviele Männer übernehmen die Pflege von Verwandten?
All diese Faktoren wirken sich spätestens dann aus, wenn diese “versorgten Frauen” – schließlich gibt es ja zu jeder Ehefrau auch einen Mann, der die Familie nicht nur in der Erwerbsphase versorgt – auf eigenen Füßen stehen müssen.
Statistisch haben Frauen eine längere Lebenserwartung und leider spricht die Statistik auch bzgl. Scheidungen klare Worte.
In dieser Einheit erfahren Sie die wichtigsten Grundlagen der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung, incl. aller Förderrenten – die Riester-Rente sollte darunter die bekannteste sein. Daneben machen wir einen kurzen Exkurs in alternative Formen der Altersversorgung und streifen steuerliche Rahmenbedingungen.
Altersversorgung und Frau – Erst die Kinder und dann? am 25. März 2010 in Lichtenfels