
„Alt werden ist sehr schön, alt sein dagegen …” – Sie kennen diesen Ausspruch bestimmt aus vielen Gesprächen und ich selbst höre ihn immer häufiger. In einer Welt des „Antiaging” haben die Beschwerlichkeiten des Alters keinen Platz und alte Menschen sind nicht selten mit den vielen Anforderungen unserer Gesellschaft überfordert.
In Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Kronach fand ein Vortrag statt, um Anhaltspunkte und Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu geben. Es wurden Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie durch aktives Planen und Gestalten der spätern Lebensalltag einfacher und nach Möglichkeit bis zuletzt selbstbestimmt erlebbar wird.
Veranstalter: Hospizverein Kronach
Referentin: Elke Fischer (Jonathan)
Ein Thema, das Jeden betrifft, aber immer wieder totgeschwiegen wird …
All der Papierkram ist kaum zu bewältigen, schon gar nicht, wenn das Alter schon die ganz alltäglichen Dinge schwierig macht …
Wann ist die Vorsorgevollmacht sinnvoll, wann besser die Betreuungsverfügung – und was heißt denn eigentlich beides?
Welche Dinge sollte ich in einem Vorsorgeordner zusammentragen?
Hilfreiche Listen gibt es genug, hilfreiche Hände und Menschen ebenso – es kommt aber auf jeden Einzelnen an, die Möglichkeiten zu nutzen und die Hilfe anzunehmen!
„Es ist doch ganz schön kompliziert, vor allem aber gefährlich, ein handschriftliches Testament selbst zu erstellen.” („… und deshalb empfehle ich in solchen Situationen das notariell beurkundete Testament oder rechtsanwaltlichen Rat” so Frau Fischer)
„Jetzt ist mir klar, warum ich bei der Vorsorgevollmacht intensiver überlegen muss und was zu berücksichtigen ist.”
„Ich dachte, wir haben schon gut vorgesorgt, aber die Tücke liegt wirklich im Detail – heute habe ich wertvolle Hinweise und Hilfestellungen bekommen.”