Nachfolgeplanung – Vorsorge in Sachen Bürokratie

Erfahrungsbericht zum Vortragsabend vom 28. April 2009

Niemand denkt freiwillig gerne an den eigenen Tod oder eine Situation, in der andere für „uns” Dinge erledigen müssen. Wo sind die Urkunden, bei welcher Bank ist das Sparbuch, wovon kann ich den Einkauf bezahlen und wo liegt eigentlich eine Übersicht der Medikamente? – kennen Sie solche Situationen? Wie gut tut es da, wenn ein Angehöriger, ein Freund oder Bekannter einmal ausführlich erklärt hat – oder noch besser, es aufgeschrieben hat – wie und wo alles zu finden ist.

An diesem Abend wurden Möglichkeiten und Anregungen aufgezeigt, wie mit einfachsten Mitteln große Erleichterung geschaffen werden kann.

Referenten:
Elke Fischer, Jonathan

Ein Blitzlicht in den Abend:

„Erfreulich für uns als Veranstalter ist die Tatsache, dass wir gerade bei diesemThema eine größere Anzahl Besucher als bisher begrüßen konnten.” so Elke Fischer.

Nachdem Frau Fischer die Hintergründe des Themas vorgestellt hatte, konnten die Anwesenden an verschiedenen Praxisbeispielen erkennen, wo Handlungsbedarf besteht bzw. welche Fallstricke und Problemsituationen in der Planung der eigenen Situation versteckt sind. Da gerade auch Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen einbrachten konnte sehr anschaulich erlebt werden, dass es sehr wichtig ist, diesen Themenbereich nicht vor sich her zu schieben. Gleichzeitig erhielten die Senioren Anhaltspunkte und Ansprechpartner, die sie bei der Erledigung der vielfältigen Aufgaben begleiten und unterstützen können.


Stimmen zu diesem Abend:

„Es ist schade, dass so viele Menschen – auch aus unserem direkten Umfeld – die Augen vor den Tatsachen verschließen.”
„Warum wird dieses ganze Thema eigentlich nicht viel bekannter gemacht? Mir war überhaupt nicht bewusst, was zu beachten und zu berücksichtigen ist.”
„Ich habe schon alles Mögliche ausgefüllt. Heute muss ich eingestehen, dass es nie aktualisiert wurde und tatsächlich fast unbrauchbar geworden ist.”
„Ich habe eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung geschrieben und hinterlegt. Jetzt aber ist meine Vertrauensperson gestorben. Was nun?”


Mit den Worten von Franz von Assisi möchte ich als Referentin Ihnen Mut machen, Ihre eigenen Dinge zu klären: „Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.”

… Es ist nicht halb so schwierig und kräftezehrend, wie Sie es sich vorstellen – vor allem dann nicht, wenn Ihnen ein Mensch zur Seite steht, der Sie ernst nimmt!