Frau , Christin, Geld – Ein Widerspruch in sich?!

Erfahrungsbericht zum Vortrag beim Frauenfrühstück am 14. Mai 2009

„Mama kümmert sich um alles, Papa ums Geld” – so oder ähnlich ist der Eindruck, wenn man Familien in den Verwaltungsaufgaben von außen betrachtet. Doch nicht selten sind es eben doch die Frauen, die aufgrund der familiären Arbeitsteilung alle Verwaltungsaufgaben übernehmen – und dann auch die Geldverwaltung.

Wenn die Tochter des Hauses zum Studieren oder der Lehre außer Haus geht, lernt Frau zum ersten Mal, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.
Aber auch dort, wo die Frau in Ihrer Aufgabe als Mutter für das Wohl der Familie sorgen will, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit der Materie der Geldanlage und Absicherung zu beschäftigen.
Spätestens aber dann, wenn aufgrund des ganz normalen Lebens der Ehemann und Vater verstirbt, haben Witwen keine andere Wahl, als sich durch den Wust an Papier und Bürokratie zu kämpfen.

Liest man Finanzfachzeitschriften aufmerksam, fallen immer wieder Schlagzeilen ins Auge, die „Frauen sind die besseren Haushalter” oder „Bessere Rendite durch Konsequenz und Gefühl” titeln.

Geht man noch weiter in die Tiefe, stößt man schnell auf den Gund des Ganzen: Frauen verlassen sich nicht nur auf ihre Intuition und pokern nicht bis zum Äußersten wie ihre männlichen Artgenossen, sie sind auch konsequenter und tun nur das, was sie durchblicken können. Darüber hinaus interessieren sie sich allein schon aus der persönlichen Verantwortung heraus für die Möglichkeiten, Ethik und Ökologie mit der eigenen Finanzstrategie in Einklang zu bringen.

Da wundert es kaum, dass inzwischen immer mehr Frauen von Herzen sagen können:
Frau und Geld – KEIN Widerspruch in sich!

Den Hintergründen des Nachhaltigen Investments, aber auch den bürokratischen Hürden des Alltags, die gerade von Frauen fortgeschrittenen Alters berücksichtigt werden müssen, ging Frau Fischer anlässlich der Einladung zum Frauenfrühstück in Pegnitz am 14. Mai nach.

Inhalte:

  • Herkunft und Zusammenhänge des Nachhaltigen Investments
  • Definition des Wortes „Nachhaltigkeit” und Auswirkungen im Finanz- und Altersvorsorgezusammenhang
  • Notwendigkeiten in der eigenen Finanzplanung und Besonderheiten des Nachhaltigen Investments
  • Aspekte der eigenen Lebensplanung: Berücksichtigung von Vorsorgevollmacht und letztwilligen Verfügungen und Auswirkungen auf die Finanzplanung


Stimmen der Frauen:

„Jetzt brauchen wir nur noch Jemanden, der uns dabei begleitet!”
„Was tun, wenn mein Bankberater vor Ort nur ein müdes Lächeln für mich übrig hat?”
„.An wen kann ich mich wenden, wenn mein Bankberater mir auf meine konkrete Frage sagt, er könne mir nicht weiterhelfen?”

Im Sinne eines weisen Mannes, der die Menschen zum Handeln aufforderte „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es” motivierte Frau Fischer alle anwesenden Frauen, immer wieder zu fragen:
den Bank- oder Finanzberater
die Nachbarn
die Arbeitskollegen
die Freunde und Bekannten

… und wenn gar keiner weiterhelfen kann, gerne auch sie selbst! Wo sie u.U. nicht selbst oder nicht direkt da sein kann, weiß sie immer jemanden, der zuverlässig und verbindlich hilft!