Buchtipp Januar des Bücher-Ecks Ludwigsstadt

Das Bücher-Eck in Ludwigsstadt stellt uns ihre Buchtipps für den Januar  zur Verfügung. Viel Spaß beim Schmökern.


Buchtipp für Januar 2010


Bücher- Eck Ludwigsstadt
Am Markt 5
Christlicher Buchladen

ehrenamtlich geführt, Verkaufserlös für soziale Aufgaben

Eigentümer: Ev. Luth. Kirche Ludwigsstadt

von Karin Weber, Leiterin des christl. Buchladens, Bücher-Eck in Ludwigsstadt Buchtipp zum Neuen Jahr und

Gedanken zum Jahreswechsel


Gerade in der Zeit des Jahreswechsels kommen oft Gedanken die gerne beiseite geschoben werden. Was wünsche ich mir vom Neuen Jahr? Nicht vordergründige Wünsche sind hier gemeint, eher die großen tief im Inneren. Wünsche die ich nicht beeinflussen kann, ja manchmal noch nicht einmal benennen kann. Es gibt eine Sehnsucht nach einem Leben jenseits von einem Leben das hier die Realität ist. Eleonore Fürstin Reuß bringt es in einem Liedvers (EGB Nr. 621) so zum Ausdruck:

Ich bin durch die Welt gegangen und die Welt ist schön und groß und doch zieht mein Verlangen mich weit von der Erde los. Ich habe die Menschen gesehen, sie suchen spät und früh. Sie schaffen, kommen und gehen, ihr Leben ist Arbeit und Müh. Sie suchen was sie nicht finden in Liebe und Ehre und Glück und kommen belastet mit Sünden unbefriedigt zurück.

Dies trifft sicher auf viele Menschen zu. Welche Wünsche oder Sehnsüchte haben wir für das neue Jahr? Wissen wir was wir wirklich brauchen? Nachdenken über Gott und die Welt. Die Welt besser gestalten, nur wie, welche Maßstäbe anlegen und wie umsetzen?

Das Bücher-Eck, christl. Buchladen in Ludwigsstadt versucht mit dem „Januar Buchtipp“ sich ein Stück der Welt zu nähern, die helfen kann dem innern Ziel jedes Menschen entgegen zukommen: Werte und Wichtiges zu erkennen, die Frage nach Gott, – den Zweifel ob es ihn gibt oder nicht- und eine gute Hilfe ihn zu finden.



Werte und Wichtiges erkennen:

„Mehr als fromme Wünsche“( Herder)

Margot Käßmann, Dr. theol. Dr. h.c., geboren 1958, Bischöfin der Evang. Luth. Landeskirche Hannover. Margot Käßmann ist Mutter von vier Töchtern.

Margot Käßmann, was mich bewegt: Die Welt beginnt vor unserer Haustür, das Leben stellt Fragen. Mehr als fromme Wünsche – was uns bewegt, worüber wir im Alltag nachdenken sollten, was trägt und was uns wirklich wichtig ist: „Mitten im Leben“, „Kinder brauchen Erwachsene“, „Leben und Tod gehören zusammen“, „Wahrheit und Klarheit“, „Gewalt an Schulen“, „Wankendes Vertrauen“, „Migrantinnen“, „Totaler Markt?“ „Technikglaube“, „Weibsbilder“, „Gnade vor Recht“, und viele, viele Gedanken der bekanntesten Bischöfin Deutschlands sind in diesem Buch ausgesprochen und niedergeschrieben. Sich einmischen, mitgestalten, mitreden, nicht kuschen. Wenn sie spricht, hören Menschen zu!


Die Frage nach Gott und der Zweifel , ob es ihn gibt:

„Die Hütte“ (Allegria)

Der Spiegelbestseller von William Paul Young hat bereits viele Menschen fasziniert.“ Dieses Buch verändert. Es nimmt dem Zweifler die Zweifel, dem Traurigen die Trauer, es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung“. Vor Jahren ist Mackenziens Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden- nicht weit vom Camping- Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet wird Macks Welt und Leben für immer verändern. Dieses Buch hat in den wenigen Monaten seit Erscheinen der amerikanischen Originalausgabe Millionen Leser begeistert.


Eine gute Hilfe IHN zu finden:

„Begegnungen fürs Leben“ (SCM R. Brockhaus)

Die Studienbibel für jeden Tag!

Wie kann ich verstehen, was Gott in seinem Wort sagt? Warum ist das Leben von biblischen Personen wichtig? Was hat das alles für mein Leben, für meine Arbeit, meine Familie und meine Freundschaft zu bedeuten?

Christentum wie Judentum sind Erzählreligionen

Wir erzählen unseren Kindern weiter, was wir von unseren Vorfahren im Glauben gelernt haben, was wir in der Bibel gelesen haben. Aus der lebendigen Tradition finden wir Urteilskriterien für unsere Zeit. Viele Kinder hören heute in Deutschland in ihren Familien diese Geschichten aus der Bibel nicht mehr. Sie kommen gar nicht mehr auf die Idee, zu fragen, weil die Eltern nicht erzählen.

Es ist eine entscheidende Aufgabe, dass wir das Erbe unseres Glaubens und damit auch das kulturelle Gedächtnis bewahren. Wir brauchen die Erinnerungskultur von Judentum und Christentum, weil sie die Wurzeln unsers Landes bilden!

Wer meint diese Wurzeln kappen zu können, bewegt sich auf einen luftleeren Raum der Wertefreiheit zu.

Das führt zu einem Verlust an Halt und Orientierung, Nur wenn wir erzählen von Gotteserfahrungen, von Wüstenerfahrungen und Befreiungserfahrungen, werden wir fähig, auch zu prüfen!

Die beliebte Studienbibel „ Begegnungen fürs Leben“ ist mehr als nur ein Nachschlagewerk. Ihre Anmerkungen geben nicht nur Hintergrundinformation und erklären schwierige Bibelstellen, sondern sie gehen einen Schritt weiter: Sie zeigen, wie Gottes Wort in jede Situation und jeden Bereich unseres Lebens hineinspricht. Jetzt auch mit dem Alten Testament!

Dies drei Bücher können ein wichtige Hilfestellungen durch das Neue Jahr auch in Ihren Leben sein, zumindest sollten sie es ausprobieren: Hinhören, Nachdenken und sich darauf einlassen.

Das Bücher-Eck- Team aus Ludwigsstadt wünscht Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2010! Unsere Hompage: www.buecher-eck-ludwigsstadt.de