„Lebenskultur braucht Trauerkultur“ –

Erfahrungsbericht vom Projekttag am 9. November 2008 in Hollfeld

An diesem Projekttag wurde der Bogen von der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht über den Umgang mit Trauer bis hin zur Vorsorgeplanung im persönlichen Bereich gespannt.
Jonathan beteiligte sich mit Frau Fischer zum Thema „Vorsorge treffen – mehr als Versicherungen abschließen“.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aus ärztlicher und juristischer Sicht
Herr Dr. Täuber (Leiter des Malteser Hilfsdienst Bamberg, Arzt i.R.) und Herr Hubertus Benecke (Rechtsanwalt und Mediator aus Hof) beleuchteten diese vorsorgende Regelungen aus ärztlicher und juristischer Sicht.

Cornelia von Aufsess erläuterte aus ihrer Erfahrung als Trauerbegleiterin den Begriff der Trauer und deren Besonderheiten. „Jeder Mensch trauert auf seine Art und nicht immer ist es Todesfall der Grund für Trauer. Daneben gibt es zig Möglichkeiten, mit Trauer umzugehen” war einer der Kernsätze. Sie berichtete über Erfahrungen während ihrer eigenen Ausbildung zur Trauerbegleiterin und den Erlebnissen, die sie in der gemeinsam mit Frau Helga Schramm angebotenen Trauergruppe hatte und immer neu hat.

Anschließend stellte sich Frau Theresa Groß von Trockau dem Interview mit Frau von Aufseß und Frau Schramm. So wurde ihr Werdegang zur Tanztherapeutin beleuchtet und den Zuhörern Einblick in deren aktuelle Arbeit gewährt.

Den Abschluss der Vorträge und Diskussionsrunden bildete Elke Fischer mit dem Themenbereich der persönlichen Vorsorge. „Seine eigenen Dinge regeln, Ordnung in den Unterlagen schaffen und den Mut haben, mit der Familie auch über die unterschiedlichen Notwendigkeiten nach Grenzsituationen zu sprechen” war der Tenor, den Frau Fischer den Zuhörern mit auf den Nachhauseweg gab.

Den Vorsorgeordner als Hilfsmittel für die eignenen (Vorsorge-)Überlegungen stellte Frau Fischer über den komletten Tag in Verbindung mit einem themenorientierten Büchertisch vor.